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Keramische Fassaden weitergedacht

Warum vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Keramik zunehmend an Bedeutung gewinnen

Fassaden übernehmen heute weit mehr als nur den Witterungsschutz eines Gebäudes. Sie beeinflussen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Wartungsaufwand und nicht zuletzt die architektonische Identität eines Projekts.

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) aus Keramik entwickeln sich dabei zunehmend zu einer Lösung, die technische Performance und gestalterische Freiheit miteinander verbindet. Die Systeme KeraTwin® und KeraShape® von Agrob Buchtal zeigen, wie vielseitig keramische Fassaden heute eingesetzt werden können.


Konstruktion mit funktionalem Mehrwert

Der entscheidende Vorteil hinterlüfteter Fassaden liegt in der konstruktiven Trennung von

Wärmeschutz und Witterungsschutz. Zwischen Dämmung und keramischer Außenhaut entsteht ein Hinterlüftungsraum, der Feuchtigkeit zuverlässig ableitet und für dauerhaft trockene Wandkonstruktionen sorgt. Dadurch verbessert sich nicht nur das Raumklima, sondern auch die langfristige Leistungsfähigkeit der Dämmung.

Gleichzeitig ermöglichen keramische VHF-Systeme hohe energetische Standards, flexible Dämmstärken und eine wirtschaftliche Montage.


Architektur mit gestalterischer Freiheit

Besonders interessant für Architekt:innen ist die enorme gestalterische Bandbreite keramischer Fassadensysteme. Unterschiedliche Formate, Oberflächen und Farben erlauben eine Fassadengestaltung, die unabhängig vom Gebäuderaster funktioniert.

Von ruhigen, monolithischen Fassaden bis hin zu plastischen Strukturen oder stark gegliederten Oberflächen entstehen Lösungen mit hoher Eigenständigkeit. Auch individuelle Sonderlösungen, digitale Drucktechnologien oder spezielle Glasuren erweitern die Möglichkeiten zusätzlich.

Gerade Systeme wie KeraShape® zeigen dabei, dass keramische Elemente längst nicht mehr nur klassische Fassadenplatten sind. Profile, Lamellen und keramische Sonnenschutzlösungen eröffnen zusätzliche architektonische Ebenen zwischen Oberfläche, Struktur und Funktion.


Nachhaltigkeit und Langlebigkeit

Keramik zählt zu den dauerhaftesten Baustoffen überhaupt. Die Fassadenelemente sind nicht brennbar, UV-beständig, frost- und stoßfest sowie äußerst pflegeleicht.

Ein weiterer Aspekt ist die Hytect®-Technologie von Agrob Buchtal. Die Oberflächen verfügen über einen Selfwashing-Effekt, der Verschmutzungen reduziert und gleichzeitig Algen- und Mikrobenbildung hemmt. Dadurch sinkt der Reinigungsaufwand langfristig deutlich.

Darüber hinaus tragen die Oberflächen aktiv zur Verbesserung der Luftqualität bei: 1.000 m² Hytect-Fassade können jährlich Stickoxide im Umfang von bis zu 22.000 gefahrenen Kilometern eines Euro-6-Fahrzeugs neutralisieren.


Besonders interessant für Sanierungen

Keramische VHF-Systeme spielen ihre Vorteile nicht nur im Neubau aus. Gerade bei energetischen Sanierungen ermöglichen sie eine deutliche Aufwertung bestehender Gebäude – technisch wie architektonisch.

Da die neue Fassadenebene unabhängig von der bestehenden Struktur funktioniert, lassen sich Bestandsgebäude energetisch optimieren und gleichzeitig gestalterisch neu interpretieren. Die Beispiele in der Broschüre zeigen eindrucksvoll, wie selbst ältere Gebäude durch keramische Fassaden eine völlig neue architektonische Identität erhalten.


Fazit

Keramische Fassadensysteme verbinden technische Sicherheit, Nachhaltigkeit und architektonische Gestaltungsfreiheit in einer Weise, die besonders im zeitgenössischen Bauen relevant wird.

Sie schaffen langlebige Gebäudehüllen mit hoher Materialqualität und eröffnen gleichzeitig enorme kreative Möglichkeiten – von ruhigen, reduzierten Fassaden bis hin zu plastischen und expressiven Oberflächenkonzepten.

Damit werden keramische VHF-Systeme zunehmend zu einem wichtigen Werkzeug moderner Architektur. Weitere Infos finden Sie auf der Hersteller-Webseite.


 

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